Teatime-Lesung & Gespräch bei Kaffee, Tee und Keksen | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)
»Rita gehört zu jenen, die sich auf Weihnachten freuen, allerdings mehr auf die Vorbereitungen, das Fest verläuft meist anders, als sie es sich vorstellt.« Auf ein Weihnachtsfest, das es in sich hat, folgt ein Jahr, das alles verändert: 2022. Noch diskutiert man über Corona-Maßnahmen, bald schon über einen Krieg – und Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Rentnerin und immer noch Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich aus der Welt. Für die siebzehnjährige Jane bekommt das Leben erste Risse. Wird ihre Freundschaft mit Lea dieses abgründige Jahr überdauern? Joachim dagegen, ein Analphabet der Seelenliebe, begegnet mit Ende sechzig einem Liebesglück, das er nicht hinterfragen muss. Und über allem schwebt die Frage: Wie findet man Trost in einer Welt, die aus den Fugen geraten ist?
Angelika Klüssendorf, geboren 1958, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute wohnt sie auf dem Land in Mecklenburg. Sie veröffentlichte Erzählbände, Romane und die von Kritik und Publikum begeistert aufgenommene Trilogie »Das Mädchen«, »April« und »Jahre später«, deren Einzeltitel für den Deutschen Buchpreis nominiert waren.
Vvk.: 8 € zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de
AK: 12 €
Erm. 5 € für Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V., Schüler:innen, WarnowPass-Inhaber:innen, Schwerbeschädigte und Inhaber:innen einer Ehrenamtskarte MV – wir bitten um Anmeldung unter reservierung@literaturhaus-rostock.de
Kulturticket für Studierende der Universität Rostock, der hmt Rostock sowie der FH Wismar – wir bitten um Anmeldung unter reservierung@literaturhaus-rostock.de
Kaffee, Tee & Gebäck gegen Spende
Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock
Eine Kooperationsveranstaltung der Evangelischen Innenstadtgemeinde und des Literaturhauses Rostock im Rahmen der Themenwoche »EPILOG – Vom Abschied und vom Weiterleben«