Möckelsaal
Montag, 30. September 2024 Mo, 30. September '24
Einlass um 19:00 Uhr

Dörte Grimm & Sabine Michel: »Es ist einmal. Ostdeutsche Großeltern und ihre Enkel im Gespräch«

Lesung & Gespräch | Moderation: Dr. Steffi Brüning (Leiterin der Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock) & Susan Schulz (Heinrich-Böll-Stiftung MV)

In vielen ostdeutschen Familien wird bis heute nicht unbefangen über das Leben in der DDR gesprochen. Die Filmemacherinnen Sabine Michel und Dörte Grimm haben für dieses Buch Großeltern und ihre nach 1982 geborenen Enkelkinder miteinander ins Gespräch gebracht. Dabei prallen nicht nur Prägungen und Wertesysteme aufeinander, sondern buchstäblich die Zukunft und die Vergangenheit. Die aufwühlenden Begegnungen zeigen, wie ein Dialog zwischen den Generationen in Bewegung kommen kann. Zugleich lassen sich durch sie aktuelle politische Entwicklungen in Ostdeutschland anders und besser verstehen.

Dörte Grimm, geboren 1978 in Pritzwalk, studierte Publizistik, Geschichte und Ethnologie in Berlin. Seit 2008 arbeitet sie als Autorin und Filmemacherin. Sie schreibt Kinderbücher, dreht Dokumentarfilme und arbeitet für das Fernsehen. Seit 2015 engagiert sie sich im Verein Perspektive hoch drei / Dritte Generation Ostdeutschland.

Sabine Michel, geboren 1971 in Dresden, studierte nach Jahren in Paris und Lissabon Angewandte Theaterwissenschaft, später Filmregie in Potsdam / Babelsberg. Seit 2005 arbeitet die Adolf-­Grimme­-Preisträgerin für Kino und Fernsehen und am Theater. Aktuell ist ihr Film »Frauen in Landschaften« im Kino zu sehen.

Eintritt: 10 € / 7 € erm. im Vvk. zzgl. Gebühr (Pressezentrum/mvticket.de) | Studierende erhalten mit dem Kulturticket des ASTA freien Eintritt (Anmeldung: reservierung (at) literaturhaus-rostock(dot)de)

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung MV, der Dokumentations- und Gedenkstätte in der ehem. Untersuchungshaft der Staatssicherheit Rostock/LpB M-V & des Literaturhaus Rostock im Rahmen der Ausstellung »Aufarbeitung. Die DDR in der Erinnerungskultur«.

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Möckelsaal
Mittwoch, 2. Oktober 2024 Mi, 2. Oktober '24
Einlass um 19:30 Uhr

»Kaftan: Kunst und Prohibition«

Texte und Lieder über utopischen Verzicht mit Jens Lippert, Anne Martin, Johanna Sailer, Theresa Steigleder und Freund:innen

Vom Textil zum Text und wieder zurück: Die Unterzeichner:innen des »Kaftanmanifests« erklären uns die Hintergründe der »Kaftanbewegung«, die sie uns an diesem Abend mit Text und Lied näherbringen: »für uns ist der kaftan ein jahreszeiten,- geschlechts-, und klassenneutrales kleidungsstück. WIR wollen keine jahreszeiten nivellieren, wir freuen uns über deren unterschiede, solange es diese noch gibt. WIR freuen uns daher über den kaftan, der in allen wetterlagen taugt, denn unter ihm zirkuliert die luft. luft ist ein guter werkstoff. zum atmen, dämmen und denken. über die anderen unterschiede, die nichts mit dem wetter zu tun haben, freuen WIR uns nicht: über die der klassen, der hautfarben, über die der geschlechter und die der beziehungsführung und über die konsumorientierten antworten darauf.

[…]

radikale prohibition. glauben WIR (p.m.). prohibition und kunst. möchten WIR (p.m.) denn verzicht erzeugt kreativität. prohibition und kreativität.« (Auszug Kaftanmanifest)
Satire oder ernster als Ernst? Das lässt sich wohl nur vor Ort herausfinden!

Jens Lippert macht auch was mit Literatur, organisiert eine Lesebühne in Rostock, arbeitet ehrenamtlich im Literaturhaus und in der Redaktion der RISSE – Zeitschrift für Literatur in Mecklenburg und Vorpommern und kennt sich mit Computerkram und Technik an sich ganz gut aus.

Anne Martin, schreibt Lyrik und Prosa, arbeitet im Bereich bildender Kunst, Installation, Musik und Performance. Ist Mitglied der Lesebühne Stilles Wörtchen und lebt in Greifswald.

Johanna Sailer schreibt am liebsten in Transiträumen. Aktuell lebt sie als Autorin und DAF-Lehrerin auf Sizilien und in Berlin.

Theresa Steigleder, geboren 1990, aufgewachsen im Thüringer Wald, studierte Literaturwissenschaft in Erfurt und Greifswald. Sie schreibt Kurzgeschichten, Lyrik, knackige Bühnenliteratur und im Schneckentempo an einem Roman. Seit 2017 gibt sie Schreibworkshops für alle Alters- und Interessengruppen.

Eintritt frei, Spendenempfehlung: 5 €

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

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Studio HDF
Mittwoch, 2. Oktober 2024 Mi, 2. Oktober '24
Einlass um 23:00 Uhr

PWH Ollstars - Die große Party der Tresencrew

Die Tage werden kürzer – die Partynächte umso länger.
Zum Beginn der Partysaison wollen wir richtig mit euch durchdrehen!
Wir laden euch ein, so zu feiern wie die Tresencrew es sonst erst nach Feierabend tut.

Die PWH-Ollstars (aka eure liebste Tresencrew) werfen wieder mit wilden Musikmixes um sich – dazu gibt’s pfiffige Deko und schmackofatz Likörchen.
Es wird bunt, laut, wild und das nicht nur auf dem Dancefloor, sondern auch auf der Karaokebühne.
Lockert schonmal Gelenke und Stimmbänder!

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Studio HDF
Freitag, 4. Oktober 2024 Fr, 4. Oktober '24
Einlass um 19:00 Uhr

Benefizkonzert - Wir mischen den Tod auf – Letzte Hilfe

Ein Benefizkonzert im Peter Weiss Haus
Wir mischen den Tod auf – Letzte Hilfe
Der LetHe Hospizverein e. V. veranstaltet gemeinsam mit der Rostocker Band “Les
Bummms Boys” und weiteren Bands einen musikalischen Abend im Peter Weiss Haus in
Rostock. Am 04.10.2024 sind alle herzlich eingeladen, für den guten Zweck, für das Leben
und die Freude zu rocken und ganz nebenbei durch Eure Spenden in Form des Eintritts eine
Idee nicht sterben zu lassen.
Die Sehnsucht nach Unsterblichkeit, die Angst der Endlichkeit und die Auseinandersetzung
mit dem Tod und dem Sterben finden bereits jahrhundertelang kunstvolle Verarbeitungen in
der Malerei, im Tanz, in der Musik und der Literatur. Der LetHe Hospizverein e. V. nimmt sich
des Themas auf eine andere Art und Weise an, konkret und direkt für die Menschen, die Rat
und Hoffnung suchen. Unsere Angebote von Beratung bis zum Death Café sind
ehrenamtlich und kostenfrei.
Der LetHe Hospizverein wurde im November 2022 von einer außergewöhnlich starken Frau
ins Leben gerufen. Stephanie Zeug starb am 02.12.2023. Sie wurde nur 43 Jahre alt. Sie
war das Herz, die Initiatorin, die 1. Vorsitzende, der kreative Kopf, die Kraft und hatte eine
Botschaft, der sie leidenschaftlich folgte: „Hospiz ist kein Ort, an dem wir uns einrichten,
sondern eine Haltung, mit der wir uns begegnen.“
Im Sinne von Stephanie und des Hospizgedankens wollen wir mit dem von ihr gegründeten
Hospizverein auch weiterhin Menschen auf ihrem letzten Weg unterstützen und begleiten.
Für den Fortbestand des Vereins benötigen wir Eure Hilfe, nicht nur in Form von Spenden,
sondern auch als aktive Mitglieder. Vielleicht schaut Ihr auf unserer Homepage vorbei oder
wir sehen uns am 04.10.2024 im Peter Weiss Haus zum rockigen Benefizkonzert mit
anschließender TechnoParty.
Mehr über unseren Verein und dessen Angebote könnt Ihr unter www.lethe-hospiz.de, per
Telefon 0157 39413044 oder per email@lethe-hospiz.de erfahren.

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Kartenraum
Samstag, 5. Oktober 2024 Sa, 5. Oktober '24
Einlass um 16:00 Uhr

Kai Degenhardt - Lesung mit Arbeiterliedern "Wessen Morgen ist der Morgen"

Wessen Morgen ist der Morgen – Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland

Vor knapp 10 Jahren wurde das „Singen der Lieder der deutschen Arbeiterbewegung“ in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes im Sinne der UNESCO aufgenommen. Man hat es also gewissermaßen, als vom Aussterben bedroht, unter Naturschutz gestellt.

Kai Degenhardt versteht sein aktuelles Programm als Reanimationshilfe: Er spielt und singt die Lieder aus der Geschichte der Arbeiterbewegung – ergänzt durch viele Erzählungen zu ihrer Entstehung und den politischen Kämpfen dahinter. Durch das Einbeziehen der jüngeren Tradition des Liederschaffens und das Einordnen des überstrapazierten, triumphalistischen Pathos in seinen historischen Kontext, entrümpelt er das „gute, alte Arbeiterlied“ und macht es wieder tauglich und nützlich – für die ohne Zweifel anstehenden und mehr als notwendigen Arbeiterinnen-Kämpfe von heute und morgen.

Kai Degenhardt ist politischer Liedermacher. Geboren 1964, schloss er 1991 sein Jurastudium ab, arbeitet seitdem als Musiker und freier Autor in Hamburg. Er hat als Liedermacher bis heute sechs Alben veröffentlicht und schreibt regelmäßig über Populärmusik und Kulturindustrie. Seinen Vater Franz Josef Degenhardt begleitete er über 20 Jahre lang als Gitarrist und Arrangeur auf Tourneen und im Studio. So wird sicher auch das eine oder andere Werk aus dessen Schaffen auf der Arbeiterlieder-Set-Liste stehen.

Im Herbst 2023 veröffentlichte Kai Degenhardt sein neues Album mit Arbeiterliedern. Gleichzeitig erschien im Papyrossa-Verlag das von ihm verfasste Sachbuch „Wessen Morgen ist der Morgen – Arbeiterlied und Arbeiterkämpfe in Deutschland“ zum Thema.

weitere Infos:
www.kai-degenhardt.de

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