Kartenraum
Donnerstag, 15. Oktober 2026 Do., 15. Oktober '26
Einlass um 18:30 Uhr

Poldo: Brüderlichkeit und Einheit? Eine kurze Geschichte Jugoslawiens.

Brüderlichkeit und Einheit? Eine kurze Geschichte Jugoslawiens.

Das vor 35 Jahren gewaltsam untergegangene Jugoslawien war ein in vielerlei Hinsicht einzigartiges Land.

Ein sozialistischer Staat, aber nicht Teil des Ostblocks. Basisdemokratische Arbeiterselbstverwaltung und offene Grenzen auf der einen Seite, kitschigster Personenkult und Einparteienherrschaft auf der anderen.

Sieben “Völker” lebten neben unzähligen kleineren Minderheiten in Jugoslawiens sechs Teilrepubliken zusammen, und blickten auf jahrhundertelange Kooperation und friedlichen Koexistenz wie auch extrem blutige Konflikte zurück.

Aus linker Perspektive scheint ein Blick auf diesen besonderen Staat lohnend. Wie funktionierte die Arbeiterselbstverwaltung? Kann ein sozialistischer Staat den Nationalismus überwinden? Welche Rolle spielte Deutschland in der jugoslawischen Geschichte? Warum ging der Vielvölkerstaat letztlich unter? Und musste er untergehen?

Neben einem allgemeinen historischen Überblick sollen unter anderem diese Fragen besondere Betrachtung finden.

Aufgelockert wird der Vortrag durch (post)jugoslawische Musik und den gemeinsamen Verzehr von postjugoslawischen Getränken (gegen Spende ans PWH).

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Studio HDF
Samstag, 17. Oktober 2026 Sa., 17. Oktober '26
Einlass um 22:00 Uhr

INDIE NIGHT

Das Warten hat ein Ende! Am Samstag, den 17.10.26, wird endlich wieder feinste Indiemukke durch die Lautsprecher des Peter Weiss Haus gepumpt!

Karten wird es wie immer an der Abendkasse direkt vor Ort geben!

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Kartenraum
Donnerstag, 22. Oktober 2026 Do., 22. Oktober '26
Einlass um 18:45 Uhr

Stereotype, Selbstzensur und Staatsräson - Deutsche Medien und der Genozid in Gaza

Stereotype, Selbstzensur und Staatsräson. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza.
Veranstaltung mit Fabian Goldmann, Journalist und Islamwissenschaftler.
22. Oktober 2026, 19 Uhr, Kartenraum im Peter Weiss Haus.

Wie funktioniert rechtes Framing? Wie kommt es, dass in einer Gesellschaft selbst massive Gewalt und schwersten Unrecht gegen Zivilist*innen gerechtfertigt oder hingenommen werden? Und welche Rolle spielen dabei Medien, Sprache und die Bilder, mit denen wir auf politische Ereignisse schauen? Wer verstehen will, wie Entmenschlichung und die gesellschaftliche Akzeptanz von Gewalt funktionieren, muss auch untersuchen, wie solche Deutungen entstehen, verbreitet und normalisiert werden.

Fabian Goldmann illustriert diesen Prozess anhand der medialen Berichterstattung über die Gewalt im Nahen Osten seit dem 7. Oktober 2023. Der Medienkritiker und Autor des Buches „Staatsräsonfunk. Deutsche Medien und der Genozid in Gaza“ hat über ein Jahr lang tausende Medienbeiträge von Bild, Spiegel, Tagesschau, taz und Co. ausgewertet. In seinem Vortrag „Stereotype, Staatsräson und Selbstzensur“ vertritt er die These, dass deutsche Leitmedien die Gewalt im Nahen Osten seit dem 7. Oktober systematisch verharmlost, verschwiegen und gerechtfertigt haben und damit einen Genozid mit ermöglicht haben.

Anhand umfassender Recherchen und exklusiver Einblicke hinter die Kulissen des deutschen Mediensystems zeigt der langjährige Journalist, wie und warum aus gut ausgebildeten Journalist*innen Propagandist*innen eines Genozids werden konnten. Der Blick auf die Berichterstattung über Gaza ist dabei mehr als eine Medienkritik zum Nahostkonflikt: Er eröffnet die Frage, welche gesellschaftlichen Mechanismen es ermöglichen, dass Entmenschlichung und die Rechtfertigung von Gewalt normal werden – und was das über den Prozess gesellschaftlicher Faschisierung verrät.

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PWH e.V.
Donnerstag, 22. Oktober 2026 Do., 22. Oktober '26
Einlass um 19:00 Uhr

Beratung für Kriegsdienstverweigerer

Kriegsdienstverweigerung bleibt wichtig! Auf die 18-Jährigen kommen ganz konkret die Fragebögen der Bundeswehr zu. Aber auch die anderen Jahrgänge sollten sich nicht zurücklehnen. Mit der Zeit soll flächendeckend gemustert werden. Was tun? Du willst keine Uniform anziehen? Oder du bist schon Soldat_in und willst raus aus der Armee? Oder du bist Reservist_in, willst das aber nicht mehr sein? Wir zeigen dir, was du tun kannst: Wir beraten dich donnerstags in jeder ungeraden Kalenderwoche. Das nächste Mal am Donnerstag, dem 22. Oktober 2026, 19 Uhr, im Bunten Bunker des Peter-Weiss-Hauses, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock (durch den Haupteingang und geradeaus die Treppe hinunter). Wir, das sind Aktive der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und des Rostocker Friedensbündnisses. Wir haben einen kurzen Vortrag über Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung im Programm und beraten ansonsten im persönlichen Gespräch. Herzlich willkommen!

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Möckelsaal
Freitag, 23. Oktober 2026 Fr., 23. Oktober '26
Einlass um 19:30 Uhr

FIL: »Endlich wieder jung«

Comedy/Kabarett | Dauer: ca. 2h, mit Pause

Jugend – die große Einbahnstraße voller Geisterfahrer. Warum mussten wir da runter? Warum altern wir überhaupt? Das passt doch gar nicht zu uns. Findet dieses obskure »Altern« vielleicht nur in unseren Köpfen statt? Reden wir uns gesellschaftlich gesteuert bloß ein, alt zu sein, und sind in Wahrheit jung und schön?
Fil zeigt in 37 stark simplifizierten Lektionen, dass dem leider nicht so ist. Alter ist eine traurige Tatsache, und wir sind alle alt. Du auch.
Kann man dagegen GAR nichts machen? Doch! Fil hat einen verblüffend komplizierten Trost parat, den wir natürlich nicht in diesem Pressetext verraten. Da kommt erst mal schön in die Show, macht mal Zahlemann und Söhne an der Kasse, ihr Kunden, umsonst ist der Tod (Mist, jetzt haben wir den Trost doch ausgeplaudert. Aber es gibt auch ganz tolle Lieder.) Loriot meinte einst: »Altern ist eine Zumutung« – Fils Show ist eine Offenbarung.

FIL ist Bühnenhumorist und Zeichner und der Band DIE ÄRZTE zufolge der lustigste Mensch des Universums. Finden wir auch. Er wurde 1966 in Berlin geboren und auch bekannt durch seine Comics um die beiden proletarischen Schweine »Didi & Stulle«, die regelmäßig in der zitty (†) erschienen. 2011 gewann FIL den Goldenen Rostocker Koggenzieher.

Vvk. 20 €/15 € erm.* zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei mvticket.de, Abendkasse: 25 €/18 € erm.*
Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de

*Ermäßigt für: Schüler:innen, Mitglieder im Literaturhaus Rostock e.V., Warnowpass-Inhaber:innen Schwerbeschädigte und Inhaber:innen einer Ehrenamtskarte

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

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