Kartenraum
Heute
Einlass um 16:45 Uhr

Comic-Werkstatt für Jugendliche mit der Illustratorin Lara Swiontek

Comics/Graphic Novels begeistern viele Menschen, unabhängig vom Alter. Wollt auch ihr euch an einem eigenen Comicstrip versuchen? Dann seid ihr hier genau richtig!

Während des Workshops kommt ihr mit der richtigen Technik schnell zu Ergebnissen, die ihr euch vielleicht vorher nicht zugetraut hättet. Die große Herausforderung dabei ist, die Balance zwischen dem Text und der Zeichnungen zu finden, um eure Geschichte zu erzählen. Dafür steht euch Lara Swiontek, Illustratorin/Comiczeichnerin/Grafikdesignerin aus Lübeck, zur Seite. Sie zeigt euch Beispiele aus ihrer Arbeit und Tricks, wie ihr die Angst vor dem weißen Blatt überwindet, um Eure Idee umzusetzen. Das Beste: Ihr braucht nicht zeichnen zu können! Eine Story-Idee reicht. Auch ihr, die sich vielleicht für künstlerisch nicht sonderlich begabt haltet, werdet staunen, wie einfach das Zeichnen sein kann.

Wer kann teilnehmen? Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren

Wann? 25.02.2026, 17-19 Uhr

Wo? Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Teilnahme frei

Vorherige Anmeldung ist notwendig, da die Plätze begrenzt sind! Anmeldungen: Virginie Vökler: virginie.voekler@literaturhaus-rostock.de

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Café Marat
Heute
Einlass um 18:00 Uhr

Karaoke

Karaoke im Café Marat!

Das Marat öffnet wieder die Bühne für euch. Freut euch auf einen Abend mit guter Musik, bester Laune und jeder Menge Spaß! Greift zum Mikrofon und bringt euren Lieblingssong auf die Bühne. In unserer Songauswahl mit über 10.000 Titeln findet garantiert jede*r den passenden Hit. Kommt vorbei, sucht euch euren Track aus und zeigt, was ihr draufhabt!

Datum: Mittwoch, 25.02.2026
Start: ab 18 Uhr
Eintritt frei!

Wir freuen uns auf dich!

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Studio HDF
Heute
Einlass um 19:30 Uhr

»Unser Schmerz ist unsere Kraft« - Lesung mit Gamze Kubaşik und Christine Werner

Moderation: Ali Şirin

Einlass ab 19:30 Uhr/ Beginn: 20 Uhr

Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek verloren durch die Mordserie des rechtsterroristischen NSU ihre Väter. Am 9. September 2000 wurde Enver Şimşek in Nürnberg und am 4. April 2006 Mehmet Kubaşık in Dortmund von dem rechtsterroristischen NSU ermordet. Neben Enver Şimşek und Mehmet Kubaşık ermordete der NSU zwischen 2000 und 2007 Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

Gamze Kubaşık wird über ihre Familiengeschichte, ihren Vater, den NSU-Komplex und ihren Kampf um Aufklärung sowie Erinnerung sprechen. Sie wird erzählen, wie sie die erschütternden Geschehnisse damals erlebte und wie die Morde sie aus ihrem bisherigen Leben rissen. Aber auch darüber, wie sie und Semiya Şimşek gemeinsam eine ungeheure Kraft entwickeln konnten, die sie bis heute immer weiterkämpfen lässt: gegen das Vergessen und für eine Zukunft ohne Ausgrenzung. Das Jugendbuch »Unser Schmerz ist unsere Kraft« greift diese Punkte und die Erinnerungsarbeit auf.

Bis zur sogenannten Selbstenttarnung des NSU im November 2011 wurden die Angehörigen der Opfer durch Strafverfolgungsbehörden, Verwaltung und Politik, aber auch von Teilen der Medien nicht ernst genommen, allein gelassen und sogar verdächtigt, selbst in die Mordtaten und Anschläge verwickelt zu sein. Die Ignoranz sowie die falschen Beschuldigungen gegenüber den Opfern und ihren Angehörigen waren vielfach von rassistischen Haltungen geprägt. Deren Forderungen nach lückenloser Aufklärung der Taten des NSU und des dahinterstehenden neonazistischen Netzwerks wurden in den folgenden Jahren nicht erfüllt, bis heute ungeklärt ist nicht zuletzt die Rolle, die Inlandsgeheimdienste und Strafverfolgungsbehörden im NSU-Komplex spielten.

Gamze Kubaşık und Semiya Şimşek lernten sich bei dem Schweigemarsch in Kassel im Mai 2006 kennen, den die Familie Yozgat, deren Sohn Halit am 6. April 2006 in seinem Internetcafé ermordet worden war, unter dem Motto »Kein zehntes Opfer!« organisiert hatte. Seither kämpfen sie gemeinsam um Aufklärung, Erinnerung und Konsequenzen.

Eintritt frei/Spenden willkommen

Ort: Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Die Lesung wird vom Dokumentationszentrums „Lichtenhagen im Gedächtnis“ in Kooperation mit dem Literaturhaus Rostock veranstaltet. Anlass ist der 22. Todestag Mehmet Turguts, welcher in Rostock-Toitenwinkel aus rassistischen Gründen vom sogenannten NSU ermordet wurde.

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Donnerstag, 26. Februar 2026 Do., 26. Februar '26
Einlass um 19:00 Uhr

Wege aus der Krise - Die falsche Wirtschaftspolitik der Regierung Merz

Immer mehr Menschen erleben, dass das Leben teurer wird, während Löhne stagnieren und soziale Sicherheiten bröckeln. Steigende Mieten, hohe Energiepreise und wachsende Unsicherheit prägen den Alltag, während Unternehmen mit Auftragsrückgängen und Insolvenzen kämpfen.

Gleichzeitig nehmen internationale Konflikte und die Folgen der Klimakrise zu und das mit massiven sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Diese Entwicklung ist kein Naturereignis, sondern das Ergebnis politischer Entscheidungen. Obwohl Deutschland eines der reichsten Länder der Welt ist, setzt die Bundesregierung weiterhin auf eine Wirtschaftspolitik, die öffentliche Investitionen begrenzt, soziale Ungleichheit vertieft und notwendige Zukunftspolitik ausbremst.
Statt gezielt in Infrastruktur, Klimaschutz, soziale Sicherheit und Gesundheitsversorgung zu investieren, profitieren vor allem Vermögende, während breite Teile der Bevölkerung die Kosten der Krise tragen.

In der Veranstaltung schauen wir auf die aktuelle wirtschaftliche Lage und ordnen sie in internationale Zusammenhänge ein. Wir werden die bisherige Wirtschaftspolitik der Regierung Merz bewerten und Wege aus der Krise vorschlagen: Welche wirtschaftspolitischen Spielräume gibt es? Wie könnte eine Politik aussehen, die soziale Gerechtigkeit, gute Arbeit und ökologischen Umbau miteinander verbindet?

Referent: Kay Nadolny, Bildungsreferent beim Bund Deutscher Pfadfinder e.V. und Sozialpädagoge
Eine Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung MV.

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PWH e.V.
Donnerstag, 26. Februar 2026 Do., 26. Februar '26
Einlass um 19:00 Uhr

Beratung für Kriegsdienstverweigerer

Auch im neuen Jahr beraten wir Menschen, die den Kriegsdienst verweigern wollen. Gerade jetzt! Auf die ersten 18-Jährigen kommen jetzt ganz konkret die Fragebögen der Bundeswehr zu. Mit der Zeit soll flächendeckend gemustert werden. Was tun?

Du willst keine Uniform anziehen? Oder du bist schon Soldat_in und willst raus aus der Armee? Oder du bist Reservist_in, willst das aber nicht mehr sein? Wir zeigen dir, was du tun kannst.

Wir, das sind Aktive der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und des Rostocker Friedensbündnisses. Wir haben einen kurzen Vortrag über Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung im Programm und beraten ansonsten im persönlichen Gespräch. Herzlich willkommen!

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