Möckelsaal
Heute
Einlass um 16:45 Uhr

QFFW: Queer & Care Workshop

Training für queere Selbst_fürsorge & Selbstverteidigung

09.03.2026 | 17:00-20:30 Uhr | Möckelsaal

Die zunehmende Queerfeindlichkeit bekommen wir als queere Menschen
deutlich zu spüren. Beim Training können queere Menschen sich begegnen
und über den Umgang mit Diskriminierungs-Erfahrungen austauschen. Wir
bieten damit einen Raum zum gegenseitigen Stärken und Empowern an.
Wir beschäftigen uns mit Methoden und Werkzeugen, um Fürsorge für uns
selbst und andere zu lernen, zu organisieren und auch anzunehmen.
Ziel ist es, ermutigt in den Alltag zu gehen, mit besserem Blick auf
Ressourcen, gestärkter Haltung, und vielleicht auch neu geknüpften
Kontakten.

Die Trainings werden durchgeführt von queeren Personen, welche
langjährige Erfahrung in der politischen und queeren Bildungsarbeit
haben.
Wir sind weiß positioniert und able-bodied, ein Teil von uns ist in
Ostdeutschland sozialisiert.

Das Training ist offen für alle Queers. Wenn du dich fragst, ob du
„queer genug“ für den Workshop bist, ist die Antwort wahrscheinlich ja.

Wir laden besonders mehrfach marginalisierte Menschen ein, an dem
Training teilzunehmen.“

Anmeldung unter: info@kubiq-bildung.de

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Möckelsaal
Dienstag, 10. März 2026 Di., 10. März '26
Einlass um 18:30 Uhr

QFFW FIlmvorführung: FASSADEN

Häusliche Gewalt gegen Frauen: Die Zahlen sind eindeutig, das Leid kaum auszuhalten; und dennoch bleibt die Gewalt und vor allem die davon Betroffenen oft unsichtbar.

Was Frauen in toxischen Beziehungen erleben, welche Auswirkungen die Gewalt auf ihr Leben hat und wie sie einen Ausweg und Hilfe finden, dies macht Alina Cyranek in ihrem Dokumentarfilm FASSADEN sichtbar.

In FASSADEN erzählt Sandra Hüller die Geschichte einer Frau, die aus einer langjährigen gewalttätigen Beziehung ausbricht, sowie von einem politischen und gesellschaftlichen System, das lieber wegschaut. Der Film zeigt, welche Machtstrukturen hinter den Fassaden stecken und wie der Staat Frauen unzulänglich schützt.

Die Erzählung wurde aus vier realen Erfahrungsberichten zu einer Geschichte verdichtet, um die Anonymität der Frauen zu wahren. Alle Ereignisse haben sich tatsächlich so zugetragen, nichts ist erfunden. Ein Tanzpaar erschafft in einer Blackbox Bilder einer Beziehung, hochästhetisch, physisch, poetisch und lässt somit Raum für Vielschichtigkeit und Komplexität solch einer Beziehung. Die Manipulation der Frau wird mittels Animation zunehmend sichtbar gemacht, indem einzelne Frames auf Papier ausgedruckt, bearbeitet und wieder in den Realfilm eingefügt werden. Den klassisch dokumentarischen Rahmen bilden Experteninterviews, die klar und sachlich die Machtverhältnisse und Beziehungsstrukturen einordnen.

FASSADEN ist kein einfach konsumierbarer Film, sondern eine Herausforderung für die Zuschauenden. Häusliche Gewalt und die damit verbundenen Statistiken sind brutal, erschütternd, physisch. FASSADEN spiegelt all das in seiner Form wider, ist radikal und eigensinnig.

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Kartenraum
Mittwoch, 11. März 2026 Mi., 11. März '26
Einlass um 8:15 Uhr

Kinderschutzsemiar "Nichts tun ist keine Lösung"

Im Seminar werden wesentliche Aspekte des Kinderschutzes als Basisseminar für Fachkräfte der Pädagogik angeboten.
Neben rechtlichen Grundlagen, Arten von Kindeswohlgefährdung als auch Handlungsoptionen wird ein besonderes Augenmerk auf die Fallarbeit im Seminar gelegt. Die Teilnehmenden dürfen explizit Ihre Erfahrungen und Themen aus Ihren jeweiligen Arbeitsfeldern einbringen.

Die Kosten betragen 120 € pro TN inkl. Verpflegungspauschale. Die Versorgung ist ausschließlich vegan oder vegetarisch möglich.
Anmeldung ab sofort möglich unter: anmeldung@soziale-bildung.org

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Möckelsaal
Mittwoch, 11. März 2026 Mi., 11. März '26
Einlass um 17:45 Uhr

QFFW: Feministische Utopien

Zukunft denken, Zukunft gestalten

Mi., 11.03.2026 | 18:00 Uhr – 20:00 Uhr | Möckelsaal, Peter Weiss Haus

Kennst du das? Du hörst eine schöne Geschichte und bist sofort gefangen und kannst dir alles lebhaft vorstellen? Geschichten aus der Zukunft, in der es uns allen gut geht machen Laune und es eröffnen sich Möglichkeiten und Lösungen, die wir uns im kapitalistischen Alltag oft nicht zu denken wagen.

Zu sehr sind wir gefangen in den Problemen der Gegenwart und im Reagieren darauf. Doch gerade jetzt brauchen wir Visionen, um Kraft zu schöpfen und handlungsfähig zu bleiben. Denn die Herzen für feministische und progressive Lösungen gewinnen wir sehr viel besser wenn wir positive Zukunftsvisionen erzählen.

Von welcher Gesellschaft träumst du? Für welche Welt lohnt es sich zu kämpfen?
In unserem Utopie-Workshop geht es darum, die Möglichkeiten einer besseren Welt vorstellbar und erzählbar zu machen. Hier lernst du, dich von reaktiver Krisenpolitik zu lösen und stattdessen visionäre, positive Zukunftsbilder zu entwickeln. Du lernst utopische Ideen aus Vergangenheit und Gegenwart kennen, wir entwerfen eigene Geschichten, leiten daraus politische Strategien und Forderungen ab und die Möglichkeit zur Veränderung der Gegenwart.

Komm zu unserem Workshop! Denn eine utopische Vorstellungskraft ist nötig um an Veränderungen zu glauben.

Anmeldung unter: fortbildung@rosalux.org

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Möckelsaal
Donnerstag, 12. März 2026 Do., 12. März '26
Einlass um 18:30 Uhr

QFFW: Hannah Eitel: Bereitmachen: Wie die Zivilgesellschaft sich vorbereiten kann

Do, 12.3., Beginn: 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)| Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, Rostock

Vortrag und Gespräch mit Hannah Eitel, Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“

Ob Inklusion, Gleichstellung, Umwelt oder Kultur: Überall in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. Demokratische Initiativen stehen unter Druck, ihrer Arbeit wird mit Misstrauen und Ablehnung begegnet.

Dieses Jahr wird am 20. September der Landtag neu gewählt. Keine Zeit zum Aufgeben, sondern eine, um sich bereitzumachen. Es gilt, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie.

Doch was heißt das konkret: Worauf müssen wir uns vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Und wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft?

Sich bereitmachen heißt nicht, sich an der extremen Rechten abzuarbeiten, sondern ihre Pläne und Programm ernst zu nehmen. Dann aber geht es um eigene Ziele, Visionen und Bündnisse – um Handlungsoptionen, Schutz und Solidarität.

Hannah Eitel arbeitet als Bildungsreferentin in Dresden für die Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“ der Heinrich-Böll-Landesstiftungen. Die Stelle soll solidarisches politisches Handeln gegen die extreme Rechte stärken. Hannah Eitel führt den Podcast Hinhören & Handeln.

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