Möckelsaal
Heute
Einlass um 17:45 Uhr

QFFW: Feministische Utopien

Zukunft denken, Zukunft gestalten

Mi., 11.03.2026 | 18:00 Uhr – 20:00 Uhr | Möckelsaal, Peter Weiss Haus

Kennst du das? Du hörst eine schöne Geschichte und bist sofort gefangen und kannst dir alles lebhaft vorstellen? Geschichten aus der Zukunft, in der es uns allen gut geht machen Laune und es eröffnen sich Möglichkeiten und Lösungen, die wir uns im kapitalistischen Alltag oft nicht zu denken wagen.

Zu sehr sind wir gefangen in den Problemen der Gegenwart und im Reagieren darauf. Doch gerade jetzt brauchen wir Visionen, um Kraft zu schöpfen und handlungsfähig zu bleiben. Denn die Herzen für feministische und progressive Lösungen gewinnen wir sehr viel besser wenn wir positive Zukunftsvisionen erzählen.

Von welcher Gesellschaft träumst du? Für welche Welt lohnt es sich zu kämpfen?
In unserem Utopie-Workshop geht es darum, die Möglichkeiten einer besseren Welt vorstellbar und erzählbar zu machen. Hier lernst du, dich von reaktiver Krisenpolitik zu lösen und stattdessen visionäre, positive Zukunftsbilder zu entwickeln. Du lernst utopische Ideen aus Vergangenheit und Gegenwart kennen, wir entwerfen eigene Geschichten, leiten daraus politische Strategien und Forderungen ab und die Möglichkeit zur Veränderung der Gegenwart.

Komm zu unserem Workshop! Denn eine utopische Vorstellungskraft ist nötig um an Veränderungen zu glauben.

Anmeldung unter: fortbildung@rosalux.org

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Möckelsaal
Donnerstag, 12. März 2026 Do., 12. März '26
Einlass um 18:30 Uhr

QFFW: Hannah Eitel: Bereitmachen: Wie die Zivilgesellschaft sich vorbereiten kann

Do, 12.3., Beginn: 19 Uhr (Einlass 18:30 Uhr)| Peter-Weiss-Haus, Doberaner Str. 21, Rostock

Vortrag und Gespräch mit Hannah Eitel, Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“

Ob Inklusion, Gleichstellung, Umwelt oder Kultur: Überall in Mecklenburg-Vorpommern engagieren sich Menschen für ein gutes Leben in einer gerechten und offenen Gesellschaft. Vielerorts geben jedoch extreme Rechte den Ton an und drängen den Einsatz für Demokratie in den Hintergrund. Demokratische Initiativen stehen unter Druck, ihrer Arbeit wird mit Misstrauen und Ablehnung begegnet.

Dieses Jahr wird am 20. September der Landtag neu gewählt. Keine Zeit zum Aufgeben, sondern eine, um sich bereitzumachen. Es gilt, gemeinsam zu handeln und sich zu wappnen – gegen die Angriffe der extremen Rechten, widerständig und solidarisch für eine gelebte Demokratie.

Doch was heißt das konkret: Worauf müssen wir uns vorbereiten? Wie fördern wir die Resilienz der demokratischen Zivilgesellschaft? Welche Bündnisse gehen wir ein? Und wie stärken wir die vielen Visionen für eine solidarische Zukunft?

Sich bereitmachen heißt nicht, sich an der extremen Rechten abzuarbeiten, sondern ihre Pläne und Programm ernst zu nehmen. Dann aber geht es um eigene Ziele, Visionen und Bündnisse – um Handlungsoptionen, Schutz und Solidarität.

Hannah Eitel arbeitet als Bildungsreferentin in Dresden für die Fachstelle „Bildungsallianzen gegen rechte Ideologien“ der Heinrich-Böll-Landesstiftungen. Die Stelle soll solidarisches politisches Handeln gegen die extreme Rechte stärken. Hannah Eitel führt den Podcast Hinhören & Handeln.

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PWH e.V.
Donnerstag, 12. März 2026 Do., 12. März '26
Einlass um 19:00 Uhr

Beratung für Kriegsdienstverweigerer

Kriegsdienstverweigerung bleibt wichtig! Auf die 18-Jährigen kommen ganz konkret die Fragebögen der Bundeswehr zu. Aber auch die anderen Jahrgänge sollten sich nicht zurücklehnen. Mit der Zeit soll flächendeckend gemustert werden. Was tun?

Du willst keine Uniform anziehen? Oder du bist schon Soldat_in und willst raus aus der Armee? Oder du bist Reservist_in, willst das aber nicht mehr sein? Wir zeigen dir, was du tun kannst: Wir beraten dich donnerstags in jeder ungeraden Kalenderwoche. Das nächste Mal am Donnerstag, dem 12. März, 19 Uhr, im Bunten Bunker des Peter-Weiss-Hauses, Doberaner Str. 21, 18057 Rostock (durch den Haupteingang und geradeaus die Treppe hinunter).

Wir, das sind Aktive der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und des Rostocker Friedensbündnisses. Wir haben einen kurzen Vortrag über Wehrpflicht und Kriegsdienstverweigerung im Programm und beraten ansonsten im persönlichen Gespräch. Herzlich willkommen!

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Studio HDF
Freitag, 13. März 2026 Fr., 13. März '26
Einlass um 19:00 Uhr

RAUCHEN

RAUCHEN – „FALLEN UND SCHWEBEN“ (VÖ: 26.09.2025 via Zeitstrafe)
Mit „FALLEN UND SCHWEBEN“ veröffentlichen Rauchen ihr bisher zugänglichstes und
zugleich reifstes Album. Die Hamburger Band bleibt ihrem wütenden Kern treu, öffnet
ihren Sound aber erstmals spürbar, ohne sich dabei anzubiedern. Zwischen flirrenden
Gitarren, schepperndem Schlagzeug und einer Stimme, die immer noch mehr fragt als
antwortet, sickert eine neue Form von Melancholie durch: eine, die nicht nur gegen,
sondern auch für etwas kämpft.
Stilistisch knüpft das Album an die rohen 90er an. Irgendwo zwischen Post-Punk und
Hardcore, ohne in Nostalgie zu verfallen. Besonders der titelgebende Schlusstrack
„FALLEN UND SCHWEBEN“ markiert einen Wendepunkt: versöhnlich, fast zärtlich, und
doch eindeutig Rauchen.
Aufgenommen wurde das Album wieder in Zusammenarbeit mit Produzent Kristian Kühl.
Das Artwork stammt von André Finster, dessen reduzierte Bildsprache das Spannungsverhältnis des Albums visuell spiegelt. Zwischen Aufbruch und Absturz, Härte und
Hingabe.

„FALLEN UND SCHWEBEN“ ist ein Album für alle, die im Lärm Trost suchen und in der
Stille das Echo ihrer Wut.

SUPPORT: Softspot

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Möckelsaal
Freitag, 13. März 2026 Fr., 13. März '26
Einlass um 19:00 Uhr

Res Sigusch: »Unbegründete Ängste«

Lesung & Gespräch im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen | Moderation: Ulrika Rinke (Literaturhaus Rostock)

Die Welt von Christian Lotz ist geordnet: sonntags Sektfrühstück mit den Eltern, unter der Woche Arbeit im Fitnessstudio. Christian ist queerer Single in einer sächsischen Kleinstadt, 30 Jahre alt, muskulös und gutaussehend, aber innerlich nervös und fragil: Wie wirkt er auf andere? Warum findet er nicht den Richtigen? Was bringt die Zukunft in Zeiten von Klimawandel, Rechtsextremismus und Pandemien? Und ist er nicht vielleicht längst unheilbar krank, wie ihm seine täglichen Internetrecherchen weismachen wollen? In ihm wachsen Sorge und Panik, die bald keinen Anlass mehr kennen. Erst in größter Not öffnet Christian sich seinem Umfeld und erfährt: Geteilte Angst ist halbe Angst.

Res Sigusch studierte Philosophie und Literaturwissenschaft an der FU Berlin und bis 2021 Literarisches Schreiben am Literaturinstitut Hildesheim, wo dey die Veranstaltungsreihe »Diesen Satz streichen: Sexismus im Literaturbetrieb« organisierte und moderierte. Res Siguschs Debüt »Wesentliche Bedürfnisse« erschien 2024 im Berlin Verlag

Vvk. 5 € zzgl. Gebühr im Pressezentrum/bei­ mvticket.de, Abendkasse: 8 €

Studierende der Uni Rostock/hmt Rostock frei mit dem Kulturticket des AStA. Anmeldung: reservierung@literaturhaus-rostock.de

Ort: Literaturhaus Rostock (im Peter-Weiss-Haus), Doberaner Str. 21, 18057 Rostock

Eine Kooperation von Literaturhaus Rostock und Peter-Weiss-Haus e.V. im Rahmen der Queerfeministischen Festivalwochen 2026.

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